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Errechne jetzt Dein potenzielles Ersparnis

Mit dem Ertragsrechner von den Balkonkraftwerk-Profis lässt sich ganz einfach ermitteln, welche Strommenge Dein PV-Modul liefern kann. Zusätzlich erhältst Du hilfreiche Tipps zur optimalen Modulpositionierung – etwa zur Ausrichtung und zum Neigungswinkel – um den Energieertrag zu steigern und Deine Stromkosten zu senken.

Die Modulleistung ergibt sich aus der Anzahl der Solarmodule in unseren Balkonkraftwerk-Komplettsets. Wähle zwischen unserer 450 Wp und 500 Wp Modulreihe.
Wir bieten Speicher mit 1,92 kWh und 2,56 kWh Kapazität an – beide sind erweiterbar. Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch typischerweise auf bis zu 90 %, ohne Speicher rechnen wir mit ca. 60 %.

Wichtig: Ob 90 % tatsächlich erreichbar sind, hängt von deiner Situation ab. Bei 3 oder mehr Modulen oder hohem Jahresverbrauch kann ein kleinerer Speicher schnell voll sein – dann bleibt Ertrag ungenutzt und die berechnete Ersparnis wird nicht erreicht. In diesen Fällen lohnt sich ein erweiterter Speicher.
Je höher dein Strompreis, desto mehr lohnt sich der Eigenverbrauch. Durchschnittlich ca. 37 Cent für Bestandskunden (Quelle: BDEW 2026), ca. 28 Cent für Neuverträge.
Wähle die Personenzahl als Orientierung oder trag deinen tatsächlichen Jahresverbrauch direkt ein. Den genauen Wert findest du auf deiner Stromrechnung. Richtwerte laut Stromspiegel 2025 (co2online).
kWh / Jahr
Die Halterung bestimmt den Neigungswinkel der Module. Die hier gezeigten Optionen entsprechen unseren erhältlichen Produkten – andere Winkel gerne auf Anfrage. Ertragsberechnung basiert auf Wirkungsgrad-Tabelle von photovoltaik.org.
Die Sonneneinstrahlung variiert in Deutschland um bis zu 20 %. Norddeutschland erhält weniger Sonnenstunden als Süddeutschland. Wähle deine Region für ein realistischeres Ergebnis.
Die Himmelsrichtung beeinflusst, wie viel Sonnenlicht auf dein Modul fällt. Süden ist optimal.
N NO O SO S SW W NW
Gib hier den Kaufpreis deines Balkonkraftwerk-Sets ein (inkl. Halterung und Zubehör). Der Rechner ermittelt daraus, nach wie vielen Jahren sich die Anlage amortisiert hat.
Bist du tagsüber häufig zuhause?
Wer tagsüber zuhause ist, verbraucht mehr Solarstrom direkt – der Speicher muss weniger leisten.
Notstromreserve gewünscht?
Hält mind. 2 kWh Kapazität als Reserve vor – für den Fall eines Stromausfalls.

Dein persönliches Ergebnis

Basierend auf deinen Angaben zu Anlage & Haushalt.

Jährliche Ersparnis
Stromertrag
kWh/Jahr
Ersparnis nach 10 Jahren
Anteil Jahresverbrauch
CO₂-Ersparnis
kg/Jahr
Amortisation
Feld "Produktpreis" ausfüllen

FAQ zum Ertragsrechner

Wie genau ist der Ertragsrechner?
Die Ergebnisse dienen als realistische Orientierung – keine Garantie, aber deutlich präziser als einfache Faustformelrechner. Wir berücksichtigen Neigungswinkel, Himmelsrichtung, Halterungstyp, Eigenverbrauchsquote, Jahresstromverbrauch und deinen Standort in Deutschland – auf Basis echter Messdaten. Tatsächliche Werte können je nach Wetterjahr und individuellem Verbrauchsverhalten abweichen.
Warum fragt der Rechner nach meinem Standort?
Die Sonneneinstrahlung in Deutschland variiert um bis zu 20 % – Norddeutschland bekommt deutlich weniger Sonnenstunden als Bayern oder Baden-Württemberg. Ohne Standortangabe würde der Rechner für alle denselben Wert verwenden und das Ergebnis für viele Regionen zu hoch oder zu niedrig anzeigen. Wir haben Deutschland in vier Strahlungszonen aufgeteilt: Nord (~950 kWh/kWp), West (~1.020), Mitte (~1.080) und Süd (~1.150).
Warum ist der Stromertrag nicht gleich der Ersparnis?
Weil du nur den Strom sparst, den du selbst verbrauchst. Balkonkraftwerke speisen überschüssigen Strom zwar ins Netz ein, werden dafür aber in der Regel nicht vergütet. Produzierst du gerade mehr, als du verbrauchst, verpufft dieser Überschuss ohne Gegenwert. Deshalb rechnen wir mit einer realistischen Eigenverbrauchsquote: ohne Speicher ca. 60 %, mit Speicher ca. 90 %.
Warum steigt die Ersparnis irgendwann nicht mehr, egal wie viel ich produziere?
Weil die Ersparnis bei deinem tatsächlichen Jahresverbrauch gedeckelt ist. Selbst wenn deine Anlage theoretisch mehr Strom erzeugen könnte, als du im Jahr verbrauchst, kannst du nicht mehr einsparen als dein gesamter Strombedarf – der Rest fließt ungenutzt ins Netz. Wenn dieser Fall eintritt, zeigt der Rechner einen entsprechenden Hinweis. Ein größerer Speicher (z.B. als Notstrom-Reserve) oder ein kleineres Set wäre dann die sinnvollere Entscheidung.
Was ist der Eigenverbrauch und warum ist er so wichtig?
Eigenverbrauch ist der Anteil des selbst erzeugten Stroms, den du direkt selbst nutzt. Je höher der Eigenverbrauch, desto mehr sparst du. Ein Stromspeicher erhöht den Eigenverbrauch erheblich, weil er tagsüber produzierten Strom für abends und nachts verfügbar macht – genau dann, wenn die meisten Haushalte den meisten Strom verbrauchen.
Warum spielt der Neigungswinkel eine Rolle?
Der Winkel, in dem die Sonne auf dein Modul trifft, entscheidet über den Ertrag. In Deutschland ist ein Neigungswinkel von etwa 30–35° zur Horizontalen optimal (vor allem in den sonnenreichen Monaten), damit die Sonnenstrahlen den besten Einfallswinkel haben. Ein senkrecht montiertes Balkonmodul (90°) erzielt im Jahresdurchschnitt etwa 29 % weniger Ertrag als ein optimal ausgerichtetes Modul, kann aber unter Umständen im Winter sogar die bessere Option sein, denn zu dieser Zeit steht die Sonne deutlich tiefer. Unsere Berechnung berücksichtigt diesen Unterschied präzise für jeden Halterungstyp – von der Balkonhalterung bis zur Flachdachlösung.
Warum hat die Himmelsrichtung so einen großen Einfluss?
Die Sonne wandert in Deutschland von Ost über Süd nach West. Ein nach Süden ausgerichtetes Modul fängt den ganzen Tag Direktstrahlung ein. Ost- oder Westausrichtung bringt ca. 10–15 % weniger Jahresertrag, ist aber oft trotzdem sinnvoll – besonders wenn du morgens oder abends zu Hause bist. Nord ist die ungünstigste Ausrichtung mit ca. 30 % Ertragseinbuße.
Warum weichen die Werte manchmal von anderen Rechnern ab?
Die meisten einfachen Rechner multiplizieren grob: Modulleistung × Stunden × Strompreis – ohne Neigungswinkel, Ausrichtung, Eigenverbrauch oder regionale Strahlung zu berücksichtigen. Unser Rechner verwendet eine zweidimensionale Ertragstabelle aus realen Messdaten (Quelle: photovoltaik.org), die Azimut und Neigungswinkel gemeinsam berücksichtigt, und deckt die Ersparnis am tatsächlichen Jahresverbrauch. Das Ergebnis ist realistischer – auch wenn es manchmal niedriger ausfällt als bei anderen Rechnern.
Lohnt sich ein Stromspeicher?
Das hängt von deinem Verbrauchsprofil ab. Wenn du tagsüber wenig zu Hause bist, produziert dein Balkonkraftwerk Strom, den du gar nicht nutzt. Ein Speicher puffert diesen Überschuss und gibt ihn abends ab. Wie groß der Speicher sein sollte, hängt von deiner Anlagengröße und deinem Verbrauch ab – unser Rechner gibt dazu eine individuelle Empfehlung, auch abhängig davon, ob du tagsüber zuhause bist (z.B. im Home-Office). Der Rechner schätzt auf Basis deiner Anlage, deines Jahresverbrauchs und deiner Anwesenheit tagsüber, wie viel Solarstrom täglich als Überschuss anfällt – also nicht direkt verbraucht wird. Dieser Überschuss muss zwischengespeichert werden, damit er nicht verloren geht. Aus diesem Wert ergibt sich die empfohlene Speicherkapazität, mit einem kleinen Puffer für schlechte Tage.
Wie ermittle ich meinen Jahresstromverbrauch?
Gesamtstromverbrauch ermitteln bei Haus/Wohnung:

1) Letzte Stromabrechnung: Der einfachste Weg. Auf Ihrer jährlichen Abrechnung steht der Gesamtverbrauch in Kilowattstunden (kWh) für den vorherigen Abrechnungszeitraum.
2) Smart Meter/Digitaler Zähler: Hast Du einen modernen Zähler, kannst Du Deinen Verbrauch oft tagesaktuell ablesen. Smart Meter ermöglichen manchmal auch eine Live-Überwachung über Apps.
3) Schätzen: Notiere Deinen Zählerstand an jedem Tag einer Woche zur gleichen Uhrzeit. Ermittle aus diesen Werten den Durchschnitt pro Tag und multipliziere ihn mit 365. Weniger genau, aber einfach zu ermitteln.

Vergleichswerte zur Einordnung (pro Jahr, Quelle: EnBW):
1 Person: ca. 1.500 – 2.200 kWh
2 Personen: ca. 2.500 – 3.800 kWh
3 Personen: ca. 3.455 kWh
4+ Personen: > 4.000 kWh

Wie berechnet unser Ertragsrechner die Ergebnisse?

Unser Rechner verknüpft mehrere physikalische und wirtschaftliche Faktoren miteinander, um ein möglichst realistisches Bild deiner potenziellen Ersparnis zu zeichnen. Hier erklären wir Schritt für Schritt, wie die Berechnung funktioniert.

Schritt 1: Basisstrahlung nach Standort

Der erste Faktor ist die solare Globalstrahlung an deinem Standort – also wie viel Sonnenenergie pro Jahr auf einen Quadratmeter in deiner Region fällt. Dieser Wert wird in kWh/m² pro Jahr angegeben und variiert in Deutschland erheblich: Im Norden (Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Brandenburg, Berlin) liegt er bei ca. 950 kWh/kWp, in Westdeutschland (NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland) bei ca. 1.020, in Mitteldeutschland (Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt) bei ca. 1.080, und in Süddeutschland (Bayern, Baden-Württemberg) bei ca. 1.150 kWh/kWp. Diese Regionalisierung sorgt dafür, dass ein Hamburger Haushalt kein unrealistisch optimistisches Ergebnis angezeigt bekommt – der Unterschied zwischen Nord und Süd beträgt immerhin rund 20 %.

Schritt 2: Ertragsprozent nach Neigung und Ausrichtung

Die Basisstrahlung allein reicht nicht aus – entscheidend ist auch, wie viel dieser Strahlung tatsächlich auf dein Modul trifft. Das hängt von zwei Faktoren ab: dem Neigungswinkel (Winkel zur Horizontalen) und der Himmelsrichtung (Azimut). Für diese Berechnung verwenden wir eine zweidimensionale Ertragstabelle aus realen Messdaten von photovoltaik.org. Die Tabelle enthält Wirkungsgradungswerte für 19 Azimutschritte (von 0° = Süd bis 180° = Nord, also auch Ost und West) und 11 Neigungswinkel (von 0° = flach liegend bis 90° = senkrecht). Zwischen den Tabellenwerten interpolieren wir bilinear, also in beide Richtungen gleichzeitig, um auch Zwischenwerte präzise abzubilden. Ein nach Süden ausgerichtetes Modul mit 35° Neigung entspricht dem Optimum (100 %), ein senkrechtes Nordmodul kommt auf etwa 29 % davon.

Schritt 3: Jahresertrag in kWh

Aus Modulleistung (kWp), regionaler Basisstrahlung (kWh/kWp) und dem Ertragsprozent ergibt sich der Jahresertrag in kWh:

Jahresertrag = Modulleistung [kWp] × Basisstrahlung [kWh/kWp] × Ertragsprozent [%]

Zwei 500-Wp-Module (1,0 kWp) in Mitteldeutschland, nach Süden ausgerichtet und mit 60° Neigung, kommen beispielsweise auf etwa 1.080 × 0,937 × 1,0 = ca. 1.012 kWh im Jahr.

Schritt 4: Eigenverbrauch und Eigenverbrauchsquote

Nicht der gesamte erzeugte Strom wird eingespart – nur der Teil, den du selbst verbrauchst. Überschüssiger Strom fließt zwar ins Netz, wird bei Balkonkraftwerken aber in der Regel nicht vergütet. Die Eigenverbrauchsquote beschreibt, welchen Anteil des erzeugten Stroms du direkt oder indirekt (über einen Speicher) selbst nutzt. Ohne Speicher rechnen wir mit einer typischen Eigenverbrauchsquote von 60 % – das entspricht dem realen Durchschnittswert bei normaler Abwesenheit tagsüber. Mit Speicher steigt dieser Wert auf etwa 90 %, weil du den tagsüber erzeugten Überschuss in den Abendstunden abrufen kannst, statt ihn ungenutzt einzuspeisen. Diese Werte basieren auf veröffentlichten Studien und Praxiserhebungen zu Stecker-Solaranlagen.

Schritt 5: Eigenverbrauch gedeckelt am Jahresverbrauch

Hier kommt ein wichtiger Schritt, den viele andere Rechner weglassen: Die Ersparnis kann nicht höher sein als der tatsächliche Jahresstromverbrauch. Wenn deine Anlage theoretisch mehr Strom erzeugen könnte, als du im gesamten Jahr verbrauchst, ist der Überschuss wirtschaftlich wertlos – er verpufft im Netz ohne Vergütung. Deshalb gilt: Der effektive Eigenverbrauch ist das Minimum aus (Jahresertrag × Eigenverbrauchsquote) und dem Jahresstromverbrauch. Erst dieser gedeckelte Wert fließt in die Ersparnis ein. Das macht den Rechner vor allem bei kleinem Haushalt und großer Anlage ehrlicher.

Schritt 6: Jährliche Ersparnis in Euro

Die jährliche Ersparnis ergibt sich aus dem gedeckelten Eigenverbrauch multipliziert mit deinem Strompreis:

Jährliche Ersparnis = Eigenverbrauch [kWh] × Strompreis [€/kWh]

Bei 60 % Eigenverbrauch, 1.012 kWh Jahresertrag und 0,37 €/kWh ergibt das: 607 kWh × 0,37 € = ca. 225 € im Jahr.

Schritt 7: Amortisation

Die Amortisationszeit ist der Zeitraum, nach dem die kumulierten Ersparnisse die Anschaffungskosten übersteigen:

Amortisationszeit = Produktpreis [€] ÷ jährliche Ersparnis [€]

Bei einem Produktpreis von 499 € und 225 € Jahresersparnis wären das ca. 2,2 Jahre. Nach dieser Zeit erzeugt die Anlage wirtschaftlich gesehen kostenlosen Strom – für die typische Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren.

Schritt 8: CO₂-Ersparnis

Für die CO₂-Ersparnis multiplizieren wir den Jahresertrag mit dem durchschnittlichen CO₂-Äquivalent des deutschen Strommixes. Wir verwenden 0,45 kg CO₂ pro kWh – einen konservativen Wert, der dem aktuellen Emissionsfaktor des deutschen Netzstroms entspricht. Dieser Wert wird sich mit fortschreitendem Ausbau erneuerbarer Energien langfristig verringern.

Schritt 9: Speicherempfehlung

Die Speicherempfehlung basiert auf einer Überschussrechnung: Wie viel Solarstrom fällt täglich an, der nicht direkt verbraucht wird und daher gespeichert werden müsste? Dazu schätzen wir die Tagesproduktion (Jahresertrag ÷ 365), ziehen den direkten Tagesverbrauch ab (15 % des Tagesverbrauchs ohne Home-Office, 40 % mit Home-Office) und erhalten den täglichen Überschuss. Dieser wird mit einem Puffer von 10 % versehen und in eine Speicherempfehlung übersetzt: unter 3 kWh täglich → ca. 2 kWh Speicher, 3–5 kWh → ca. 4 kWh, 5–7 kWh → ca. 6 kWh, darüber → ca. 8+ kWh.

Was der Rechner nicht berücksichtigt

Kein Rechner kann alle Faktoren vollständig abbilden. Nicht berücksichtigt sind: Verschattung durch Bäume, Nachbargebäude oder Geländer, Temperaturdegradation der Module im Hochsommer, Kabelverluste, Degradation der Modulleistung über Jahre (ca. 0,3–0,5 % pro Jahr) sowie individuelle Verbrauchsspitzen oder -täler innerhalb des Tages. Diese Faktoren können das Ergebnis in der Praxis leicht nach oben oder unten verschieben. Als Entscheidungshilfe ist unser Rechner dennoch deutlich präziser als pauschale Daumenregeln.