Speicher
Welche Speichergröße ist die richtige für dich?
Ein Speicher macht dein Balkonkraftwerk erst richtig effizient. Beispiel: Ein Balkonkraftwerk mit 1000 Wp Modulleistung (z. B. zwei bifaziale 500 Wp-Module) kann an sonnigen Tagen bis zu 6 kWh Strom erzeugen. In einem typischen Haushalt wird davon jedoch oft nur ein kleiner Teil direkt genutzt (tagsüber ca. 1-3 kWh), da der größte Verbrauch abends stattfindet. Der restliche Solarstrom fließt ungenutzt ins Netz – und damit geht wertvolles Einsparpotenzial verloren. Mit einem Speicher kannst du diesen Überschussstrom zwischenlagern und abends oder nachts selbst verbrauchen – so steigt dein Eigenverbrauch deutlich (in vielen Fällen auf bis zu 80–100 %).
2560 Wh (2,56 kWh)
Ideal für kleine Anlagen mit 1–2 Modulen. Deckt typische Grundlasten wie Router, Kühlschrank und Beleuchtung über Nacht zuverlässig ab.
5120 Wh (5,12 kWh)
Perfekt für Anlagen mit 2–3 Modulen. Bietet eine sehr gute Balance aus Preis und Kapazität – ideal, um den gesamten Abend- und Nachtverbrauch eines 2-Personen-Haushalts zu decken.
7680 Wh (7,68 kWh)
Empfehlenswert bei 3–4 Modulen oder wenn tagsüber regelmäßig Überschussstrom entsteht. Mit dieser Kapazität kannst du auch größere Haushaltsgeräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler bequem am Abend betreiben.
10240 Wh (10,24 kWh)
Unsere größte und leistungsstärkste Speicherlösung. Ideal für mehrköpfige Haushalte oder Nutzer mit 4 Modulen, die ihren Eigenverbrauch auf ein Maximum steigern möchten. Der große Speicher ermöglicht es, tagsüber erzeugte Energie auch in den späten Abend- und Nachtstunden zu nutzen – selbst wenn mehrere Geräte gleichzeitig laufen. So reduzierst du deinen Netzbezug deutlich und nutzt deinen Solarstrom besonders effizient.
Kurz gesagt: Mit einem Speicher machst du aus deinem Balkonkraftwerk eine echte Mini-Solaranlage, die deinen selbst erzeugten Strom dann liefert, wenn du ihn wirklich brauchst – Tag und Nacht. Trotz der höheren Anschaffungskosten macht sich ein Speicher schnell bezahlt.